Augenwischerei!

8. Juni 2010

Unsere Regierung muss sparen. Gut, wird langsam Zeit bei einer Pro-Kopf-Verschuldung von beachtlichen 21.000 Euro. Egal wie jung oder alt, wirklich jeder von uns hängt mit dieser Summe mit drin. Also wurde zur großen Sparklausur gerufen und versucht dort ein Einsparpotenzial von 10 Milliarden Euro zu identifizieren. Eine anerkennenswerte Idee, die unsere ganzheitliche Unterstützung genießen sollte.

Das Ergebnis dieses Spar-Events ist aus meiner Sicht jedoch Augenwischerei. Alle Sparmaßnahmen sind im besten Fall der Staub unserer Wohlstandsgesellschaft, der mal wieder abgewischt wird. Soziale Gerechtigkeit sieht nach meinem dafürhalten auch anders aus. Die meisten Einsparungen treffen jene, die eh schon nichts haben. Ist das fair? Und vor allem, ist das alles, was unsere Bundesregierung auf dem Kasten hat?

Wer nachhaltig Einsparungen erzielen möchte muss die Staatsquote reduzieren
Würde man sich fragen, was an unserem Staat so teuer ist, käme man schnell darauf, das unser staatliches System an vielen Stellen krankt. Angefangen bei einem sehr aufwendigen, fast wirtschaftslähmenden Steuersystem bis hin zu vielen, vielen sehr komplizierten Regelwerken für die Organisation des bürgerlichen Miteinanders. Oben drauf ist Deutschland Big Spender in Europafragen und seit der Bankenkrise auch in Bezug auf wirtschaftliches Versagen. Addiert kommt die Situation heraus, in der wir uns heute befinden.

Wenn man an ein Unternehmen herangeht, um die Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben zu reduzieren, gibt es zwei Wege. Entweder man erhöht die Einnahmen oder man reduziert die Kosten. Eine Erhöhung der Einnahmen für unsere Staat scheint aktuell eine relativ aussichtslose Sache und würde eher Revolution provozieren als Entschuldung. Also Kosten runter. Bei einem Betrieb würde man sich anschauen, wie Kosten entstehen und dann durch geschickte Restrukturierung versuchen diese zu senken. machen die so etwas in Berlin? Ich habe das noch nicht wirklich bemerkt.

Was wäre notwendig, um das Mutterschiff Deutschland wieder auf Kurs zu bringen?
Viele Kosten entstehen durch die Struktur unseres Staates. Eine Mentalität der Verbote geht einher mit einem mächtig aufgeblasenen Regelwerk. Betrachtet man allein die Gesetzbücher, so bin ich mir sicher, das mindestens die Hälfte dieser Regeln ersatzlos gestrichen werden könnte, ohne dass es zu erwähnenswerte Einbußen der Lebensqualität käme. Eher das Gegenteil wäre vermutlich der Fall – auch, wenn es natürlich immer einige schwierige Einzelfälle geben wird. Das muss man akzeptieren, denn auch ein übertriebener Schutz von Minderheiten sorgt für ein so umfassendes Regelwerk.

In der Folge müsste man große Anstrengungen unternehmen, die Bürger unseres Landes wieder stärker in die Eigenverantwortung zu überführen. Sowohl bei der Pflicht selbst für ein Einkommen zu sorgen, als auch bei der Freiheit eigene Entscheidungen und Abwägungen zu treffen. Dazu gehört die Aufgabe eine gesellschaftliche Selbstkontrolle auf der Basis ethischer Werte zu etablieren. Nicht Selbstjustiz, aber öffentlicher Druck bei Fehlverhalten. Das dies heute bereits vereinzelt funktioniert sieht man an Boykottaufrufen gegen BP als Antwort für das unverantwortliche Handeln der Konzernlenker. In der Gesamtheit bedeutet das eine Aufgabe, die mindestens 20 Jahre benötigt, bis sie sich als Ergebnis in den Grundwerten der Bevölkerung manifestiert.

Eine weitere Herkulesaufgabe, die einfach mal angegangen werden müsste ist das Steuersystem. Auch hier gilt es radikal zu vereinfachen. Im besten Falle so stark, dass auch ein ungeübter Geschäftsmann seine Buchhaltung wieder selbst abbilden kann. Prüfungssicher. Leider scheint der Lobbyismus so stark zu sein, dass innerhalb der Regierung trotz hohem Handlungsdruck kein Mut besteht sich an dieses Thema heranzuwagen.

Resümee
Für langfristige Sparerfolge und vielleicht sogar den Abbau von Schulden müssen die Bürger wieder lernen mehr Selbstverantwortung zu übernehmen. Darüber hinaus stünde es unserem Land gut zu Gesicht zu überlegen, wie man die Abwanderung von Produktionsstätten und Know-how nachhaltig verhindert. Auch das ist für eine langfristige Perspektive sehr wichtig. Hier müsste man – aus meiner persönlichen Sicht – Standortvorteile anderer Länder ggf. dadurch ausgleichen, das bei Import dieser Waren entsprechende Aufschläge entstehen, die diesen Vorteil zunichte machen. Es darf nicht attraktiv sein, Waren für den Deutschen Markt außerhalb unseres Landes zu produzieren. Und hier gilt es sich auch innerhalb Europas Gedanken zu machen. Denn die EU-Rechtsprechung geht bereits heute oft an den realen Bedürfnissen der Bürger vorbei. Vielleicht sollte etwas deutscher, mindestens aber europäischer Nationalismus entstehen, um unseren Lebensstandard auch für nachfolgende Generationen zu erhalten.

Und die Merkel sitzt sich den Arsch breit

14. Mai 2010

Ich behaupte: Die politische Situation in unserem Lande ist hochgradig unbefriedigend. Das hat sich auch nach der Wahl in NRW nicht geändert. Wichtige Themen werden nicht angefasst, unwichtige in die öffentliche Wahrnehmung gerückt. Wen zum Teufel interessieren Kruzifixe, wenn die gesamte Wirtschaft dank ungebremster Spekulation kurz vor dem Kollaps steht?

Wenn interessiert zum Beispiel die offensichtliche Mediengeilheit unseres Bundesaußenguido, der sich an einer Arbeit messen lassen möchte, die er offensichtlich nicht macht.

Statt hohle Phrasen unters Volk zu werfen, sollten sich die Spitzenkräfte aller Parteien (und ich meine die Spitzenkräfte, nicht unbedingt die Positionsinhaber) an einen Tisch setzen und anfangen zu überlegen, wie man den Problemen Herr werden kann. Aktiv, durch Handlungen.

Da sind als Beispiel folgende Probleme zu nennen, die nach einer Lösung rufen:

  • Unsere Banken verzocken fleissig weiter virtuell die Millarden und/oder bluten den Staat zugunsten einiger weniger Superreicher aus. Sollte das so weitergehen oder muss hier eine Regelung her?
  • Unsere Bildung baut sich auf einem alten nicht den aktuellen Geschehnissen angepassten Prüfungssystem auf, wie soll das Spitzenkräfte fördern? Warum müssen Menschen bereits überholte Technologien erlernen?
  • Die Universitäre Ausbildung lehrt seit Jahrzehnten maximale Normierung. Das macht sich immer mehr in Unternehmen, der Gesellschaft und im politisch ordnenden Regelwerk bemerkbar. Müsste man hier nicht mehr Toleranz und vor allem Kreativität provozieren, um wirklich neue Stärke zu erreichen? Ist eine Gesellschaft überhaupt normbar?
  • Die Gesellschaft wird immer stärker durch Banken und Regularien gesteuert. Müsste es nicht andersrum sein?
  • Wie sehr schadet ein Unternehmen, dass eine Produktion ins Ausland verlagert dem Standort Deutschland? Und wie sehr unterstützt das eine globale Wirtschaft? Welche Parameter sind hier anzusetzen? Wer definiert die?
  • Mehr und mehr Menschen wandern aus Deutschland aus, insbesondere so genannte High Potencials. Wann merkt das Land den Verlust an wertvollen Fachkräften?

… und es gibt noch viele weitere brennende Themen.

Ich glaube, Grundsätzliche Fragen für die Organisation von Lebensgemeinschaften existieren zum Teil schon nicht mehr. Oder andersherum ausgedrückt: Anspruchsdenken geht vor Leistungsdenken. Ein Effekt, der sicher durch mediale Berichterstattung mit gestützt wird, die stets bemüht ist mögliche Ansprüche gut zu beschreiben. Nur, wohin führt dieser Weg? Zielt er auf die Erkenntnis, das bislang noch jede Hochkultur an irgendeiner Stelle gescheitert ist? Kann man diese Verantwortung allein einem Spitzenpolitiker (hier der Bundeskanzlerin Merkel) anlasten?

Der bloggende Feminismus

29. April 2010

So als Nachbereitung der re:publica und auch bezugnehmend auf ein gestern Abend geführtes Gespräch, möchte ich mich heute auf das Glatteis des bloggenden Feminismus wagen. Mann, äh, Frau möge bitte nachsichtig mit mir sein.

Feminismus, das ist doch das Ding, wo eine Gruppe optisch benachteiligter und/oder alternativ-esoterisch angehauchter Frauen kollektives wehklagen betreibt – dachte ich. Nun, das ist arg über den Kamm geschoren, aber es ist auch Wahrheit darin enthalten.

Auf der re:publica ging es beispielsweise um den Sexismus im Web. Dies aufgehängt auf der Tatsache, das die Mehrzahl der erfolgreichen Blogs von Männern betrieben wird. Und das hinter dem Phenomen der so genannten α-Blogger ein System männlicher Bevorzugung steht. Männliche Journalisten berichten lieber über männliche Blogger, genau, wie auch die männliche Vernetzung untereinander stärker sei. Ja, das ist ein Riesenproblem. Nur, ich kann das nicht nachvollziehen. Mir schmeckt das viel zu sehr nach Verfolgungswahn – vielleicht entspricht es aber auch nur einfach nicht meinem eigenen Weltbild.

Das Problem ist dennoch präsent, vermutlich unabsichtlich und zugleich mit großer Wahrscheinlichkeit thematisch basiert. Welche Themen werden von Männern für ihren Blog gewählt und welche von Frauen? Welche Reichweite steckt da wiederum dahinter? Genauso, wie man sich fragen darf, ob das Prinzip der Eigenwerbung von Mann und Frau gleichermaßen intensiv betrieben wird. Hier schätze ich persönlich viele Frauen sehr viel zurückhaltender ein. Aber, im Grundsatz haben sie die gleichen Chancen eine interessierte Öffentlichkeit, bestehend aus Männern und Frauen, anzusprechen. Davon bin ich überzeugt.

Um zurückzukommen zur re:publica – die von mir besuchte Session zum Thema Sexismus im Internet war eine der schlechtesten Sessions, die ich je besucht habe. Es wurde von der Bühne lautstark angeklagt und eine Szenerie der absichtlichen Unterdrückung der Frauen aufgemalt. Ich saß da und konnte das beim besten Willen nicht nachvollziehen, obwohl viele der vorgetragenen Argumente durchaus nachvollziehbar waren. Als ich mich umschaute, saß auch der Rest des Publikums mit recht zwiegespaltenen Gesichtern da. Da war einerseits der Wunsch nach Revolution und regulierter Gleichstellung und auf der anderen Seite mehr oder minder stark ausgeprägtes Unverständnis, so, wie auch bei mir. Ich glaube fest daran, dass man gerade als Bloggerin oder Blogger gleiche Ausgangsparameter in Bezug auf den Erfolg hat. Wer gut und interessant publiziert wird sich damit seine Leserschaft und Reichweite erarbeiten. Da gehören klare Gedanken in Bezug auf die Zielgruppe mit in die Planung des Blogs mit in die Überlegung. Marketing, wenn man so möchte. Und wer dann dauerhaft und mit viel Energie gut schreibt, der/die hat die Chance eine angemessene Dosis Ruhm und Ehre zu erfahren.

Ich finde Frauen und viele derer Gedanken ganz großartig und bin gerne bereit eine Diskussion über Feminismus zu führen. Das habe ich auch gestern Abend getan. Das war trotz eines von mir so empfundenen schwierigen Einstiegs interessant und hatte letztendlich viel mit dem bewussten Nutzen von Möglichkeiten zu tun. Was gar nicht dabei war, war das Klagelied, das auf der re:publica gesungen wurde. Es war ein lösungsorientierter Dialog, der aufzeigte, wie weit man kommen kann, wenn man Möglichkeiten gezielt identifiziert und nutzt. Und genau das ist vielleicht eine der Chancen, die der klagende Feminismus verpasst – er weigert sich die Chancen zu nutzen, die einen gewissen Grad an Anpassung erwarten. Kann man das so sagen? Ich würde es gerne hier mit Ihnen diskutieren und bin sehr neugierig auf die Reaktionen.

Keiner fliegt, aber alle schlagen aufgeregt mit den Flügeln

21. April 2010

Bis vor kurzem hätte keiner – nicht mal die Hardcore-Raucher unter uns – gedacht, dass wegen einer Aschewolke der gesamte Flugverkehr zum erliegen kommt. Fantastisch. Ein beeindruckendes Erlebnis. Und es war jetzt bereits das zweite Mal (nach 9/11), dass wir das hier in Europa erleben. Einen Kondensstreifen-freien Himmel. Mir gefällt das irgendwie, auch, wenn ich natürlich nicht in der Haut derer stecken möchte, die von funktionierenden Luftverkehrswegen abhängig sind.

So ein zwanghaft verlängerter Urlaub auf einer zauberhaften Südseeinsel … ja, das lässt man sich vielleicht noch gefallen. Es dürfte aber zugleich die romantisierte Vorstellung des Ganzen sein. Real stehen dahinter Jobängste, gescheiterte Messeauftritte und -Besuche, ja sogar ausgefallene Kultur. So konnten die Scorpions nicht in Minsk auftreten, weil der Drummer in LA festhing. Eine verrückte Geschichte, wie sie das Leben Zurzeit öfter zu schreiben scheint.

Ich frage mich nach dem Nutzen, dem Mehrwert dieses Geschehens. Natürlich wird den wohl jeder nur für sich selbst ausmachen können. Bei mir war es das tiefe Gefühl, die Welt wäre etwas entschleunigt. Das fand ich hochgradig sympathisch. Zugleich war es die Gewissheit, dass die Reise um die halbe Welt unter diesen Vorraussetzungen tatsächlich eine länger währende Geschichte ist. Auch diese Idee gefällt mir. Und das, obwohl ich ein großer Freund von Komfort und Fortschritt bin – jener ermöglicht es ja erst überhaupt in ein paar Stunden von hier nach weit weg zu kommen. Aber ich bin eben keiner dieser omnipräsenten Berater, die eben noch hier, dann schon dort und im nächsten Moment schon wieder auf einem anderen Flughafen unterwegs sind.

Was kann man mitnehmen?

Jeder für sich etwas anderes. Industrieunternehmen vielleicht, das es nicht ganz so doof ist, doch für einige Tage Teile zu lagern. Für Vielflieger vielleicht die beruhigende Gewissheit, dass es immer noch nicht normal ist, täglich mehrere tausend Kilometer hinter sich zu lassen. Für Autovermieter vielleicht die leeren Parkplätze vor der Tür. Für Himmelsgucker vielleicht ein klarer Himmel. Selbes vielleicht für Sternengucker. Und für alle vielleicht etwas mehr Zeit. Zeit zum reisen, Zeit zum nachdenken, Zeit für den eigenen Kopf. Was meinen Sie?

PS. Die Sache mit den Kondensstreifen. Heutzutage ist es ja völlig normal, dass unser Himmel ein vielfältiges Muster maschineller “Bemalung” trägt – irgendwie hatte ich da immer den Vergleich mit den Windrädern vor Augen. Es ist noch gar nicht lange her, da war die Landschaft noch Windradfrei, ob uns das auch noch mal ereilt? ;-)

Regierung, was war das noch?

5. April 2010

Stellen Sie sich vor, es ist Deutschland und keiner regiert. Nun, das trifft es zwar nicht ganz, aber der Eindruck politischer Handlungsunfähigkeit ist aktuell dennoch gegeben. Nachdem sich die Koalitionäre CSU und FDP von Beginn an nicht „grün“ waren, mündet das Ganze nun scheinbar in einer Phase der stoischen Ruhe. Nehmen wir FDP-Chef Westerwelle, dessen Partei mit einem klaren Auftrag in die Regierung gewählt wurde. Es scheint, dass dieser Auftrag angesichts der persönlichen Charakterschwächen des Chefs irgendwie in den Hintergrund gedrängt wird. Manche behaupten, Guido Westerwelle sei einfach nur „mediengeil“. Ich möchte das nicht glauben. Vielleicht ist er mit seiner Aufgabe überfordert oder vielleicht braucht er bessere Berater. Und vielleicht ist es auch sein diplomatisches Ungeschick, dass so viel deutlicher wahrnehmbar ist, als seine politischen Erfolge. Ein Fazit bleibt: Unterm Strich würde ein Wahlvolk ihn mit diesen Erkenntnissen sicher nicht erneut mit Regierungsmacht ausstatten.

Und die Merkel? Die führungsschwächelt.

Was der FDP der Westerwelle, der CSU der Seehofer, dass ist der CDU die Merkel. Als Kanzlerin sollte sie die politischen Geschicke unseres Landes steuern und lenken. Persönliche Note ist dabei nicht unerwünscht, sofern das Ziel nicht aus den Augen verloren wird. Doch nun wird sie scheinbar aufgerieben zwischen Seewelle und Westerhofer. Dem Ganzen schließt sich zu allem Überfluss eine längst vergessene Methode der Folgenabminderung an, das Kohlsche Prinzip der ruhenden Masse: Aussitzen. Können wir uns das in der Krise leisten? Ist es das, was unser Land zur Zeit benötigt? Oder brauchen wir eine starke Führungspersönlichkeit, die unser Land mit einem guten Plan in eine rosige Zukunft führt?

Nimm Du ihn, ich hab ihn sicher (Sportlerweisheit).

Fast jeder Bürger hat das Gefühl, dass an entscheidenden Stellen Veränderungen dringend notwendig sind. Luxusbalast der fetten Jahre muss abgeworfen werden und viele Individuallösungen müssen wieder radikal vereinfacht werden. Angefangen bei Steuerreformen, über das Recht und die Bildung, bis hin zur wichtigen Thematik der Gesundheitspolitik – zielführende Handlungen sind wichtiger denn je. Jeder weiß das, nur niemand handelt scheinbar dementsprechend. Diese kollektive Untätigkeits-Strategie kann nicht gut gehen. Es schwächt die Position unseres Landes im internationalen Wettkampf der Nationen. Schande, wenn weiter nichts passiert.

Ein Politiker Namens Friedrich Merz hatte beispielsweise mal die hervorragende Idee der Steuererklärung auf dem Bierdeckel. Die Belohnung: Merkelsche Seitenbisse bis hin zum Platzverweis. Vielen Dank, Frau Kanzlerin. Die Bedürfnisse eines Volkes nach wirkungsvollen Reformen haben sich offenbar den Machtgelüsten einer regierenden Einzelperson zu unterwerfen. Wo ist da der (kollektive) Handlungsfokus?

Endlich handeln!

Werte Mitglieder der Regierungsparteien, es wird Zeit, dass Sie anfangen EFFEKTIV zu handeln. Und zwar mit guten, durchdachten und zügig umgesetzten Lösungen bei den Kernproblemen: Steuern, Recht, Bildung und Gesundheit. Nur dann hat Deutschland eine Chance auch noch für nachfolgende Generationen ein attraktiver Lebensort zu sein. Alles andere stärkt den intensiven Wunsch zur Landesflucht. Dazu gehören auch längst geregelt geglaubte Dinge, wie der Atomausstieg – es ist weder ethisch noch politisch die Zeit, wenigen Großkonzernen Vorteile zu verschaffen. Wie nannte man das noch? Klientelpolitik?

Besinnen Sie sich auf Ihren Regierungsauftrag und hören Sie auf mit der Zukunft Deutschlands zu zocken!

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