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Die Führungskraft macht den Unterschied

Der Tag begann mit einem Donnerschlag für die Apple-Gemeinde. Steve-Jobs hat seinen Rücktritt erklärt (Artikel bei T3N) und schockt damit die Fans des Unternehmens aus Cupertino. Aber warum ist das so? Steve Jobs steht wie keine andere Person für die Kreativität, den Innovationsgeist und den Perfektionismus des Unternehmens. Er ist ein Anführer, der das ehemals vom Untergang bedrohte Unternehmen zu einer der wertvollsten Marken der Welt aufgebaut hat. Er ist dabei nicht unumstritten, aber erfolgreich.

Auf die Führungspersönlichkeit kommt es an

Als ich am Morgen vom Abschied Steve Jobs’ hörte, dachte ich zuerst: Egal, ein anderer wird das schon weiterführen können. Aber wie muss der aussehen und welche Fähigkeiten muss diese Person in sich vereinen. Es wird schwer, diese Häufung an Talent, Führungsvermögen und individuellen Fähigkeiten zu ersetzen.

Schaue ich auf Deutschland, haben wir auch genau an dieser Stelle ein großes Defizit. Wir werden von einer unkreativen und brummigen Führungskraft re(a)giert, der man nicht nachsagen kann, dass das, was dort geschieht einem höheren Plan folgen würde. Deutschland braucht auch so eine Art Steve Jobs, jemanden, der einen Plan hat und seine Visionen zu verwirklichen weiß. Jemanden der agiert statt immer nur zu reagieren.

Indem Sinne: Danke Steve Jobs und abdanken Angela Merkel.