Adieu Maschseefest

11. August 2010

Das Maschseefest in Hannover begeistert Jahr für Jahr viele Menschen zu einem Ausflug an die Ufer des namengebenden Sees im Herzen der niedersächsischen Landeshauptstadt. Wie jedes Jahr versuchen die Gastronomen mehr Besucher als im Vorjahr anzulocken, um so in neue Umsatzhöhen vorzustoßen. Dies mit dem Preis steter Weiterentwicklung des Produktes Maschseefest. Das bleibt leider nicht ohne Folgen. Wo man früher ein leckeres Bratwürstchen frisch von Grill bekam stehen heute durchgestylte 2-geschossige Stände. Wo einst Kleinkünstler ein paar “Spendeneuro” durch artistische Vorführungen einspielten sind heute nur noch Menschenmassen, die sich kaum bewegen können. Der Versuch an Essen oder Trinken zu kommen ist ein fast hoffnungsloses Unterfangen im Bereich des Nordufers, sei denn, man ist bereit dafür bis zu einer Stunde zu investieren.

Mein Fazit zum Maschseefest 2010: Zu groß, zu gestylt, zu viele Besucher. Back to the roots.

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One Response to “Adieu Maschseefest”

  1. Ich schließe mich dem Text oben an.

    Es war wohlgemerkt das 25. Maschseefest
    und eigentlich ein Jubileumsjahr.

    Es war ein Lasch-See-Fest!

    Statt es z.B. mit Feuerwerk begehen
    wurde der Maschsee von morgens bis 22 Uhr
    mit einer Ruder-WM blockiert,
    mitsamt rein Rudersport spezifischer Beschallung
    den lieben langen Tag.

    Hat Hannover kein Geld mehr zum Feiern
    und muss sich von einer einzelnen Mannschaftssportart
    und den jedes Jahr gleichen Fress-Buden sponsern lassen?

    Das Einzige was sich auf dem Maschseefest
    noch von Jahr zu Jahr ändert sind die Preise

    Nun ist sogar Musik verboten worden
    weil sich angeblich Anwohner beschwert haben.
    Es war dies Jahr langweilig
    und die Besucherzahlen eindeutig niedriger
    auch wenn diverse Medien etwas Anderes behauptet haben.

    Meinetwegen könnte man das Lasch-See-Fest
    auch ganz abschaffen.

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