Was aus dem Fall “zu Guttenberg” nicht gelernt wurde

13. Dezember 2011

Unabhängig von der Frage, ob der Fall des Karl-Theodor zu Guttenberg nun ein tiefer oder ein klarer sei, wieder passieren Dinge, die in der Öffentlichkeit schwer nachvollziehbar sind. Ganz aktuell wird eben jener zu Guttenberg zum Internet-Experten mit EU-Weihen bestellt. Ein sehr eigenartig anmutendes Konstrukt (Hier ein Artikel aus der Welt dazu). Nun, man könnte meinen, dass eben jener zu Guttenberg, der über die Transparenz des Netzes stolperte, da quasi als Täteropfer oder Opfertäter ein umfangreiches Wissen angesammelt hätte. Man könnte es aber auch so interpretieren, wie jener, der ihn mit dem Guttenplag-Wiki des Plagiates überführte. Der sagte im Hamburger Abendblatt zu diesem ungewöhnlichen Vorgang „Wenn ich mich mitten auf die Straße stelle und vom Auto angefahren werde, heißt das nicht, dass ich Automechaniker bin“ (Zum Artikel). Das kann man so stehen lassen.

Sanfter Wiedereinstieg in die Politik?

Was bleibt ist die Frage nach der Motivation. Warum bemüht sich ein öffentlich beschädigter und des Plagiats überführter Mann nun wieder darum, aktiv eine politische Rolle einzunehmen. Auch, wenn er selbst das natürlich nicht so sieht. Von hier aus kann man nur orakeln. Es ist wohl der Wunsch wieder dieses süchtig machende Gefühl der Macht zu erhalten. Zurück an die Spitze. Egal, zu welchem Preis. Vielleicht ist es auch die Ehefrau, die da ein wenig puscht, um sich selbst wieder mit teils fragwürdigen eigenartig konservativen Statements im Boulevard sehen zu können. Wer weiß, wer weiß. Es stehen insgesamt wohl aber mehr Befürchtungen als freudige Erwartungshaltungen im Raum, wie man in diesem Artikel von DRadion Wissen sehr schön zusammengefasst nachlesen kann.

Wünscht sich das CDU/CSU-Lager das “Polit-Talent” zurück?

Ein anderes Szenario für diesen sanften Wiedereinstieg scheinen die Interessen des Lagers aus CDU und CSU zu sein. So ein Polit-Talent könnte in der Zukunft recht nützlich sein, lautet wohl das Kalkül. Und tatsächlich brauchen gerade CDU und CSU dringen frische Köpfe. Durch mangelnde Führungsqualitäten von Merkel und Seehofer wurden in den vergangenen Jahren viele gute und talentierte Leute zerschlissen. Einzig lästig dabei könnte sein, dass das Volk den überführten Plagiator vielleicht nicht mehr in politischen Weihen sehen möchte. Natürlich kommt das einer Vorverurteilung gleich, aber eben auch nicht von ganz ungefähr. Ethisch ist eine zweite politische Karriere eines zu Guttenberg eben schwer zu vertreten. Hier müsste erst mal ein Leistungsnachweis erbracht werden und das möglichst über mehrere Jahre.

Auch der Aufschrei im Netz nach dem Bekanntwerden der neuen Aufgabe des KT war gut zu hören (#Guttenberg). Man (der Bürger) hat zwar inzwischen gelernt, dass es im politischen Betrieb mehr um Postengeschachere, denn um tatsächliche Kompetenz geht. Aber gerade jenen, der im Umgang mit dem Netz am meisten versagte, zum Berater für selbiges zu machen, entbehrt leider nicht einer gewissen Komik. Und so komisch ist es dann doch nicht. Es gilt weltweit die Weichen für die freiheitliche Zukunft des Web zu stellen. Dazu braucht es kompetente Leute und mutige Entscheidungen. Auch über Parteigrenzen hinweg. Da dürfte es wenig hilfreich sein, wenn ein tendenziell inkompetenter und dazu hoch umstrittener Ex-Politiker hier seinen Wiedereinstieg plant.

Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Ein Blog zum Thema Nachhaltigkeit

3. November 2011

Vergangenes Wochenende war in Berlin das CommunityCamp. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurden wieder viele Themen rund um das Thema Community-Management diskutiert, einem fest mit Social Media verwachsenem Themenbereich. Erstaunlicher Weise drehte sich in diesem Jahr auch viel um das Thema Nachhaltigkeit. Einerseits hinsichtlich nachhaltigem Wachstum von Communities, aber auch im ökologischen Sinne.

Session zu einem Nachhaltigkeitsblog

Da ich schon länger mit der Idee schwanger gehe einen Nachhaltigkeits-Blog zu gründen, habe ich dort eine ergebnisoffene Session angeboten. Mein Ziel, vielleicht finde ich einige Mitstreiter, die mich bei diesem Vorhaben unterstützen. Gesagt getan. Heraus kam eine Session mit sechs Personen, die sich ganz konstruktiv der Entstehung eines solchen neuen Blogs widmete und richtig gute Ideen schmiedete.

Das interessante, Markus Seim von Zimmerschau hatte vor einiger Zeit bereits eine ähnliche Idee und hat diese zum Teil sogar schon realisiert. Letztendlich hatte ich ein Gefühl, es fügte sich zusammen, was zusammengehört. Die richtigen Menschen zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Platz. Und Ihr dürft nun gespannt sein auf ein neues Blog zum Thema Nachhaltigkeit samt einer schlagkräftigen und motivierten Redaktion.

Coming soon.

Farbenblind auf dem Weg in den Frühling

24. Oktober 2011

Ein großes Dilemma unseres Parteiensystems ist eine Art politischer Farbenblindheit. Die erlaubt es den Parlamentariern nur gewisse Positionen einzunehmen. Nach Möglichkeit eine andere als die der Anderen. Wer also ein Roter ist, wird niemals was toll finden dürfen, was sich da ein Schwarzer ausgedacht hat. Oder andersrum. Oder auch mit Gelb, Grün und den anderen politischen Farben. Da geht es um Lagerkämpfe, um parlamentarische Mehrheiten und Fraktionszwänge, aber leider selten wirklich um die Sache. Es wirkt manchmal so, als sei der Pokal fürs gewinnen einer parlamentarischen Diskussion größer, als der für eine gute Lösung. Und selbst, wenn dann tatsächlich mal die vermeintlichen Experten in den Kommissionen aufeinandertreffen, hört dieses Verhalten nicht auf. Abgrenzung ist Trumpf. Gerne auch wider besseren Wissens. Und es ist egal, welches Thema dabei auf der Tagesordnung steht. Das kann die Enquete-Kommission zum Internet sein oder der Euro-Rettungsschirm. Hier ein paar Artikel zur Equete-Kommission, die das Problem verdeutlichen: Süddeutsche, Netzpolitik.org, Handelsblatt, CT und Taz.

Verfall von Moral und Sitten

Schaut man sich das politische Geschäft in Bundestag und den Landtagen an, so kann man aus meiner Sicht einen langsamen Verfall von Moral und Sitten ausmachen. Es fehlt proaktives agieren, das sich wirklich um hervorragende und zukunftsfähige Lösungen bemüht. Ein Problem, dass aus dem Verhalten der politischen Führung entstanden ist. Der Fisch stinkt vom Kopfe her oder anders ausgedrückt: Wenn schon die Führung unter der Gürtellinie spielt, warum sollten es die anderen nicht auch tun.

Wo sind die Politiker, die noch wirklich den Wunsch haben etwas zu bewegen. Wo sind jene, die noch nicht von den politischen Mühlen bis zur Gleichgültigkeit zermahlen wurden? Man findest sie wohl am ehesten in den kleinen Parteien, bei denen, die unangepasst und voller Idealer für Dinge stehen. Das waren früher mal die Grünen (inzwischen sind die wohl auch in der politischen Realität angekommen) und sind heute vielleicht die Piraten, wobei letzteren in meiner Betrachtung ein wenig die Seriosität abgeht. Aber es sind eben jene, die unangepasst und schwierig nicht jeden Scheiß abnicken, den die Großkopferten der Politik verzapfen. Es sind jene, die mit frischen Ideen den politischen Betrieb aufmischen und vielleicht auch bei den etablierten Parteien irgendwann mal wieder die Erkenntnis reifen lassen, dass es wirklich Werte gibt, für die man stehen kann. So haben es die umweltpolitischen Grundgedanken der Grünen inzwischen in fast alle Parteibücher geschafft. Hat ja nur einige Dekaden und ein Atomunglück gedauert.

Auf dem Weg zum Polizeistaat

Aktuelle Entwicklungen der Demokratie machen eigentlich Angst. Wie bereits in vielen Diktaturen zu beobachten war, steigt auch in demokratische regierten Ländern der Wunsch nach Kontrolle über das Volk. Freie Meinung ist eigentlich gar nicht so schick. Unangepasstes Verhalten noch weniger. Der Wutbürger macht sogar Angst. Und Fremde aus anderen Ländern erst recht. Die wollen bloß den Reichtum dieser Musterdemokratien abgreifen. Was wiederum noch mehr staatliche Kontrolle nach sich zieht. Und dabei zeigt sich ja gerade recht deutlich, dass diese Musterdemokratien ganz schön arg auf Pump agiert haben und immer noch agieren. Eine globale Staatsschuldenkrise steht vor der Tür und macht auch nicht vor Deutschland oder den USA halt. Und wenn das mit dem Wohlstand nicht so weitergeht, dann drohen wohl größere soziale Unruhen. Das muss man frühzeitig gut kontrollieren. Ganz nebenbei wurde aus dem Kontrollwesen ja auch noch ein eigenes Profitcenter. Moderne Wegelagerei und staatlich legitimierte Abzocke sind nicht nur bei Autofahrern ein Thema. Auch hier steht vielerorts der finanzielle Ertrag vor Anstand und Moral. Leider ist dieses Verhalten in der Summe eine Einbahnstraße, die am Ende sogar das Modell der Demokratie gefährden kann. Es bedeutet mehr und mehr Kontrolleure, Polizei und Überwachung. Und in der Folge zunehmende Unfreiheit.

Politischer Frühling für Deutschland?

Was wir derzeit in Ägypten, Tunesien und auch Libyen sehen sind Reaktionen auf staatliches Versagen. Auch, wenn ich unsere Regierung nicht mit einer Diktatur vergleichen möchte. Aber es gibt methodische Parallelen. Ein totalitäres System baut ebenfalls auf intensive Kontrolle. Willkürliche anmutende Regeln werden mit staatlichen Machtdemonstrationen durchgesetzt. Schaut man hier im Land nach Stuttgart, hat man eine ähnliche Situation, auch, wenn der vorhergehende Prozess natürlich hochgradig demokratisch legitimiert (und verlangsamt) wurde. Aber auf einmal stehen sich normale Bürger und eine Polizeiübermacht gegenüber. Warum? Es wurden grundsätzliche Funktionsweisen der gesellschaftlichen Kommunikation missachtet. Prozesse sind so langwierig, das heutige Generationen mit dem Ursprung nichts mehr zu tun haben. Und trotzdem ruht man sich in der politischen Führung darauf aus. Frei nach: Das wurde so beschlossen, das müssen wir so machen. Und eine Deutsche Bahn darf dabei den argumentativen Bösewicht spielen – wiederum gelenkt von politischen Strukturen. Aber die Zeichen der Zeit sind schwer zu lesen.

Das macht müde, mürbe und nimmt die Aussicht auf eine lebenswerte Zukunft. Das Korsett der Regeln ist jetzt schon sehr eng. Und wenn das so ist, spätestens dann wird es Zeit für etwas Anstand, Moral und politischen Idealismus. Und dabei bitte den politischen Frühling nicht mit Frühjahrsmüdigkeit verwechseln.

Die Piraten haben ne Fahne

8. September 2011

… und sie hängen sie gerne irgendwohin.

Das Verhältnis eines Mitglieds der Piraten-Partei zu einer Fahne mit dem Aufdruck der Piraten-Partei muss seit jeher ein besonders inniges sein. Zumindest lässt vieles darauf schließen, wenn man Mitglieder der Piraten in der freien Wildbahn sieht. Irgendjemand in dieser Partei scheint das Motto “Markenpräsenz geht über alles” ausgegeben zu haben. Dabei ist es egal, welche Themen gerade diskutiert werden. Sobald eine wie auch immer geartete Öffentlichkeit damit erreicht wird, versucht jeweils ein besonders pfiffiger Anhänger der Orange-Befahnten das Signet oder eine Fahne der Piraten in die Kamera zu rücken. Ist schließlich Werbung.

Straßenzüge wie in dunklen Zeiten

Höhepunkt der sogenannten Werbemaßnahmen der Piraten ist die Kommunalwahl 2011. Dort werden beispielsweise in Hemmingen bei Hannover ganze Straßenzüge mit Fahnen der Piraten verziert. Jeder Laternenmast wurde mit Fahne samt Halter versehen und weckt im Gesamtbild ungute Assoziationen. Zumindest bei mir. In der Vergangenheit, waren es meist die dunklen Kapitel, wenn einzelne Parteien sich die Freiheit nahmen, ganze Straßenzüge mit Fahnen zu behängen.

Ich halte das für eine äußerst unglückliche Werbeaktion. Auch, wenn sie vielleicht kostengünstig ist. Zugleich ist sie der Höhepunkt meiner persönlichen Erfahrungen mit dem Selbstdarstellungsungeschick dieser Partei. Wenn man versucht zu hinterfragen, woran dies liegt, sollte man sich den Querschnitt der Parteimitglieder anschauen. Wer ist so alles ein Pirat. Da finden sie viele Personen aus dem Internet- und IT-Umfeld. Nerds, Geeks und Freaks, wenn man so möchte. Und vieles, was man dieser Menschengruppe nachsagt, trifft eben auch zu. Natürlich nicht immer und bei jedem. Aber mit dieser Brille wundern solche Stilblüten vielleicht etwas weniger.

Wie dem auch sei, liebe Piraten, Ihr nervt mich mit Eurem werblichen Ungeschick. Hört auf damit.

Die Hühnerfrage

4. September 2011

Nun ist es schon einige Tage her, dass die ARD in einem Beitrag das Unternehmen Wiesenhof angegriffen hat. Es ging dort um schlimme Zustände in Hühner- und Putenställen und einen widerlichen Umgang mit den Tieren. Hier geht es zu der ARD Reportage. Die Reportage war mit Bildern versehen, die ohne Probleme dem Prädikat ekelig, vernichtend und abstoßend gerecht werden. Am besten schauen sie sich das selbst an.

Das Unternehmen selbst reagierte vorbereitet auf die Ausstrahlung und konterte mit einem eigenen Filmchen (siehe unten). Hier wurde auf die Vorwürfe eingegangen und sehr ähnliche Aufnahmen aus Hühnerställen gezeigt. Jedoch mit warmen Farben und sanften Unscharf-Effekten versehen. Da sieht das Thema schon ganz anders aus. Eine aus meiner Sicht recht gelungene Krisen-PR, die versucht auf der Basis des Vorwurfs methodischer Fehler die Aussagekraft der Ursprungsreportage zu reduzieren und diese somit unglaubwürdig zu machen.

 

Welche Probleme werden aufgezeigt?

In dem Film der ARD werden verschiedene Problembereiche angesprochen. Zum einen der schlechte Umgang von Menschen mit Tieren. Das ist bei einem Unternehmen dieser Größe vermutlich nicht dauerhaft und grundsätzlich zu verhindern. Es wird immer wieder Mitarbeiter geben, die bei der Arbeit mit Lebewesen derart abstumpfen, dass es zu solchen, wie den gezeigten Exzessen kommt.

Zum anderen geht es um die grundsätzlichen Haltungsbedingungen von Tieren für die Fleischproduktion. Allein die Bezeichnung Produktion ist dabei schon abschreckend.

Und dann gibt es da noch die Frage nach der Bezahlung von Mitarbeitern. Wiesenhof speist Mitarbeiter mit 5,50 Euro/Stunde ab, wenn man dem Film glauben darf. Ein Hungerlohn samt Nebenwirkungen.

Das Streben nach Gewinn

In der Summe steht hinter all diesen Problemen vermutlich nur ein beherrschendes Thema: Gewinnoptimierung. Ich bitte das nicht falsch zu verstehen, gegen Unternehmen, die nach Gewinnen streben ist vom Grundsatz nichts einzuwenden. Dafür sind Unternehmen da. Es ist aber etwas gegen Unternehmer zu sagen, die aus einem egoistischen Gewinnstreben heraus das Gemeinwohl gefährden. Bleibt die Frage, ob die Firmenchefs von Wiesenhof das Gemeinwohl tatsächlich gefährden. Ich persönlich nehme folgendes an: Wer Nahrungsmittel immer billiger herstellt, wird zwangsläufig irgendwann auch Qualitätseinbußen in Kauf nehmen (müssen).

Natürlich schreit der Markt nach billigen Produkten und man könnte meinen, ein Unternehmen wie Wiesenhof  würde sich „nur“ an der Marktnachfrage orientieren. Natürlich könnte man auch meinen, dass in einem wettbewerbsdominierten Marktsegment ein anderer die eigene Position einnähme, würde man diese nicht so treffend erfüllen. Und natürlich könnte man sagen, dass die Billiglohnkräfte sonst gar kein Geld verdienen würden.

Probleme sind selbstgemacht

Im Wettbewerb der Hühnerfleischproduzenten geht Absatz scheinbar nur über den Preis. Der handelsübliche Kunde fragt wohl nicht nach Qualität. Vielmehr wird ein Tiefkühlhuhn heute zu einem Preis verkauft, zu dem man in einer Bio-Zucht nicht mal das Futter kaufen könnte – ohne Huhn und ohne Infrastrukturkosten. Der Verbraucher verlässt sich auf die gesetzlichen Rahmenbedingungen, die verhindern sollen, das da Schmu in seinem Kochtopf landet. Genau auf diese Rahmenbedingungen wird dann auch gerne von den Fleischproduzenten verwiesen. Nur reichen diese Regelungen aus, um der Profit-Kreativität einzelner Unternehmer gerecht zu werden? Und was ist mit gesellschaftlicher Verantwortung gegenüber seinen Kunden?

Ich sags mal mit Sina Trinkwalder: Jeder muss mal Federn lassen. Und ich bin gespannt, wie der Dialog zwischen Sina und Wiesenhof Senior-Chef Paul-Heinz Wesjohann sich weiter entspinnt. Was passiert wohl, wenn ein Billiglohn-zahlender Hühnerproduzent auf eine öko-soziale Unternehmerin trifft? Lassen wir uns überraschen.

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